«Wenn ich ein neues Programm schreibe, bin ich unausstehlich»

«S'isch doch asò», im neuen Programm schlüpft Flurin Caviezel in die Rolle des unverbesserlichen Besserwissers. Eine Begebenheit am Stammtisch hat ihn zu diesem Thema inspiriert. Ein Jahr lang hat er am neuen Programm geschrieben - nicht immer zur Freude seines Umfelds.

Flurin Caviezel im Portrait

Bildlegende: Für Flurin Caviezel hat sich das Belauschen eines Stammtischgesprächs gelohnt. zvg

«S'isch doch asò», schalllte es vom Stammtisch herüber. Nach praktisch jedem Satz diese Phrase. Der Mann wusste alles, oder glaubte zumindest alles zu wissen. Diese Begebenheit hat Flurin Caviezel zu seinem neuen Bühnenstück inspiriert.

Nun verkörpert der Kabarettist und Multiinstrumentalist einen unverbesserlichen Besserwisser auf der Bühne. «Die Welt wäre einfacher, würden nur Buben zur Schule gehen». Solche Aussagen sind Steilvorlagen für kabarettistische Nummern.

Ein Jahr daran gearbeitet

Am Anfang jedes Programms stehe die Idee und das Thema, sagt Caviezel. Dann nehmen die Nummern schon ziemlich bald Form an, gleichzeitig überlegt sich der Kabarettist, welche Musik passen würde.

«Erst dann mache ich mich ans Schreiben», sagt Caviezel. In dieser Zeit sei er unausstehlich, gibt der Künstler zu. «Man kann mit mir zum Beispiel nicht Mittag essen, ich denke dann nur noch ans Programm.»