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Graubünden Wer Sozialhilfe will, soll dafür arbeiten

Wer in Chur Sozialhilfe beantragt und arbeitsfähig ist, soll neu zuerst einen Monat lang einen Job übernehmen. An einem Arbeitsplatz könne rasch geklärt werden, ob die Betroffenen wieder integriert werden können, ob sie pünktlich oder teamfähig seien. Das Pilot-Projekt nennt sich Sofort-Einsatz.

Stadt Chur
Legende: Auch die Städte Zürich, Basel und Bern haben ähnliche Programme. Stadt Chur

Das Projekt wurde von den Sozialen Diensten in Zusammenarbeit mit der Sozialfirma Dock und dem Regionalen Sozialdienst ins Leben gerufen. Das Dock Graubünden bietet Arbeitsplätze im Recyclingbereich an, in der industriellen Montage und im Brockenhaus.

Die Teilnehmenden erhalten einen Arbeitsvertrag, einen bescheidenen Lohn und Sozialleistungen. Die meisten Betroffenen akzeptierten diese Anforderung mit grosser Selbstverständlichkeit und reagieren gelassen bis positiv, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Chur. Das Einsatz-Programm orientiert sich am den Modell «Passage» aus Winterthur. Dieses wird bereits seit zehn Jahren betrieben.

Das Pilot-Projekt dauert eineinhalb Jahre und soll Ende 2015 ausgewertet werden.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Patzen, Bonaduz
    Herzliche Gratulation an die Churer Stadtbehörde Diesem Beispiel sollten möglichst alle Gemeinden schnell folgen. So können echte Bedürftige schnell von den Sozialschmarotzern unterschieden werden. Als logische Folge müssten den Sozialschmarotzern jede Sozialhilfe gestrichen werden und echte Bedürftige bessergestell werden.
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