Wintereinbruch in Graubünden

Das grösste Chaos herrschte auf der A13. Aufgrund eines Stromausfalls waren mehrere Tunnel ohne Licht, Lüftung und Sicherheitssystem. Daher wurde die Strasse gesperrt. Auch auf anderen Strassen blieben viele Autofahrer stecken, die keine Winterreifen montiert hatten.

Eingeschneites Auto am Strassenrand.

Bildlegende: Wintereinbruch auch am Strassenrand kurz vor Flims. SRF

Die grosse Zahl der Autos, die ohne passende Reifen unterwegs waren, erstaunt den Sprecher der Bündner Kantonspolizei Thomas Hobi: «Auf Donnerstag Nachmittag war der Schnee angesagt und er kam auch am Donnerstag Nachmittag. Es wäre deshalb super gewesen, wenn alle umgestiegen wären. Ich glaube dann hätten wir ein bedeutend kleineres Verkehrschaos gehabt.»

Da die A13 gesperrt war mussten Lastwagenfahrer auf einem grossen Parkplatz in Chur warten und Däumchen drehen.«Am Wochenende würde ich gerne zu Hause sein. Ich muss aber erst in Mailand abladen und dann weiss ich noch nicht wie lange es dauert.», sagte einer der Lastwagenchauffeure gegenüber dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF.

Am Morgen konnten verschiedene Bahnstrecken nicht bedient werden. Am Nachmittag verlief der Schienenverkehr aber bereits wieder ohne grössere Probleme.