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Graubünden «Wir wollen in die Höhe»

In Vals soll ein 380 Meter hoher Hotelturm gebaut werden. Details dazu möchten die Promotoren allerdings noch nicht bestätigen.

Legende: Video Turmbau zu Vals abspielen. Laufzeit 03:50 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 16.03.2015.

Der Investor Remo Stoffel hat in Vals grosses vor. Geplant ist ein Park des japanischen Architekten Tadao Ando. Kostenpunkt: 30 Millionen Franken. Zusätzlich soll ein Luxushotel gebaut werden für rund 170 Millionen Franken, geplant vom amerikanischen Architekten Thom Mayne. Dies war bekannt.

Am Wochenende haben nun verschiedene Zeitungen über Eckpunkte des geplanten Hotels berichtet. Es soll ein 380 Meter hoher Turm gebaut werden. Es wäre das höchste Gebäude Europas.

Man wolle diese Zeitungsberichte nicht kommentieren, sagt dazu Pius Truffer, Geschäftspartner von Remo Stoffel. «Die Richtung stimmt, wir wollen in die Höhe», sagt er auf Anfrage. Man stelle das Projekt nächste Woche der Öffentlichkeit vor.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Schmid, Vals
    Verstörend wirken diese zwei Unternehmer auf mich, sie überfallen ihre eigenen Mitbewohner mit völlig absurden Ideen, ja sie beängstigen sie. Dass man den Bergtourismus auch anders angehen könnte das kann schon stimmen. Aber mit solch einer Arroganz und einem Auftreten wie im wilden Westen?! Macht weiter so, ihr spaltet die Gemüter bringt dem Dorf schlechte News, Woche für Woche. Es gibt das Valserlied, in dem von gewissen Werten die Rede ist, habt ihr die verloren? Gruäss Dani
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Schade, die Bergler lernen nicht aus den Fehlern der Mittelländer. Die Wirtschaft, das Geld lockt. Das Resultat wird am Ende dasselbe sein: Die Lebensqualität sinkt in jeder Beziehung für die, die dort zu Hause sind und für die Touristen.
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  • Kommentar von K.Caviezel, GR
    Vals hat weder einen Flugplatz noch eine Autobahn; wie wollen dann die Reichen anreisen? Statt weiter zu bauen würden sie gescheiter die wunderschöne Landschaft mit dem besonderen Bad zu Preisen auch für Normalverdienende erhalten. All die vielen Burn-out Patienten könnten dort wunderbar entspannen und dafür brauchen sie kein Hochhaus!!!
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    1. Antwort von Hans Knecht, Torny
      K.Caviezel, grundsätzlich stimme ich ihnen zu. Nur, in unserer Wirtschaft und Gesellschaft findet eine Amerikanisierung statt. Und folglich werden auch hier Erholungsgebiete mehr und mehr zu exklusiven Erholungsgebieten für Wohlhabende und die Einheimischen können dann froh sein wenn sie genügend Geld verdienen um die Rechnungen zu bezahlen. Zumal, wer hat das Geld und sitzt folglich am längeren Hebel?
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