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Ostschweiz 180 Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt

Die Stadtpolizei St.Gallen musste im vergangenen Jahr 180 Mal wegen häuslicher Gewalt ausrücken. Bei einem Grossteil der Interventionen handelte es sich um häusliche Gewalt in Ehe- oder Partnerschaften. Die Anzahl Tatbestände bleibt seit einigen Jahren konstant.

Gewalt
Legende: Die Mehrheit von Gewalt betroffenen Personen war im letzten Jahr Frauen. Keystone

Bei den Interventionen wurden drei Personen in Gewahrsam genommen. Neun Beteiligte erhielten eine zehntägige Wegweisung und durften während dieser Zeit nicht an den Wohnort zurückkehren, teilt die Stadtpolizei mit.

Die Mehrheit von Gewalt betroffenen Personen war im letzten Jahr weiblich. In 105 Fällen kam es zwischen Eheleuten beziehungsweise in Partnerschaften zu häuslicher Gewalt. 45 Mal handelte es sich um Streitereien in Ex-Partnerschaften. Zudem gab es 22 Gewalttaten zwischen Eltern und Kindern.

Die Anzahl Interventionen im häuslichen Bereich blieb 2014 im gleichen Rahmen wie in den Vorjahren. Im Jahr 2011 intervenierte die Polizei 167 Mal. Auf 176 stieg die Zahl der Interventionen im darauffolgenden Jahr, während sie 2013 auf 174 sank.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    Wer als Lehrkraft SchülerInnen fragt, ob sie mitbekommen hätten, ob ihre Eltern mal ne Weiterbildung in Sachen «Beziehungsfähigkeit» gemacht haben, sieht lange Gesichter. Dafür wissen alle Eltern noch genau, wie viele Stunden Fahrschule nötig gewesen sind für die Fahrprüfung. Vielleicht mal «Beziehungsfähigkeit» fördern mit Weiterbildungen für Erwachsene? Wie Auseinandersetzungen sinnvoll & konstruktiv führen? Vielleicht an Stelle der Rekrutenschule oder dort? Und obligatorisch für alle anderen?
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Ihr Vorschlag, (Vielleicht an Stelle der Rekrutenschule), Herr Bauert, wird leider kaum umsetzbar sein: Laut Statistik (Polizeirapporten), werden die meisten häuslichen Gewaltakte durch "Migranten-Machos" verursacht! Somit müsste diesen brutalen Männer zuerst einen Schweizerpass abgegeben werden! Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Bei vielen Tagesabläufen in der heutigen Multikulti-Gesellschaft, bleibt einem das lachen allerdings schon im Halse stecken! Es ist nicht mehr, wie früher einst!
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