Spital Appenzell 24-Stunden-Notfall für ein Jahr bewilligt

Seit einem Monat gibt es im Spital Appenzell wieder während 24 Stunden eine Notfallstation. Zuvor wurde sie jeweils um 22 Uhr geschlossen. Die Patientenzahlen haben sich im ersten Monat verdoppelt. Der Kantonsrat hat den Betrieb für 2017 bewilligt.

Notfall

Bildlegende: Der Spitaldirektor will «mit guter Arbeit Vertrauen zurückgewinnen». Symbolbild Keystone

Patientenzahlen: Im Januar haben sich 200 Patientinnen und Patienten im Notfall des Spitals Appenzell behandeln lassen. Das sind doppelt so viele wie in den Monaten zuvor. Die zusätzlichen Fälle seien vor allem in der Nacht dazu gekommen, sagt Spitaldirektor Markus Bittmann. Man wolle das Potential aber auch am Tag noch besser ausnutzen.

Reklamationen: Der Spitaldirektor ist zufrieden mit dem ersten Monat der neuen 24-Stunden-Notfallstation. In dieser Zeit seien bei der systematischen Patientenbefragung nur zwei Reklamationen eingegangen. Diesen gehe er persönlich nach, so Bittmann.

Wie weiter? Das Spital Appenzell wolle wieder mehr Vertrauen aufbauen, sagt der Spitaldirektor. Das schaffe man nur mit guter Arbeit. Der Kantonsrat Appenzell Innerrhoden hat am Montag die Notfallstation für das Jahr 2017 bewilligt. Danach soll über einen dauerhaften Betrieb entschieden werden.