5 statt 50 Millionen für Energieförderung

Die SP-Initiative «Energiewende - St .Gallen kann es!» wird vom Kantonsrat deutlich abgelehnt. Der Gegenvorschlag der Regierung hingegen angenommen. Das heisst: Statt 50 Millionen sollen nun jährlich 5,4 Millionen Franken in die Energieförderung fliessen.

Der St. Galler Kantonsrats-Saal.

Bildlegende: Im St. Galler Kantonsparlament hatte die Initiative der SP keine Chance. Keystone

Die Linke will mit dieser Energie-Initiative den Kanton St. Gallen in Sachen Alternativenergie vorwärts bringen. Gleichzeitig kurble die Initiative auch die Wirtschaft an, sagen die Initianten.

Regierung und Rat sehen das jedoch anders. Es sei gerade in diesen finanziell schwierigen Zeiten nicht einzusehen, warum plötzlich so viel Geld in die Energieförderung gesteckt werden soll.

Volk entscheidet

Die SP will an ihrer Initiative festhalten. Der Gegenvorschlag der Regierung sei zu bescheiden, sagen die Initianten gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Deshalb wird im Juni 2014 das St. Galler Stimmvolk über die Energieförderung entscheiden. Es hat dann die Wahl zwischen der 50 Millionen-Initiative, dem Gegenvorschlag mit 5,4 Millionen oder dem «Ist-Zustand» mit 2,5 Millionen Fördergeld.