50 ausländische Firmen in der Ostschweiz angesiedelt

Seit Oktober 2011 haben die Kantone St. Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden einen gemeinsamen Auftritt als St.Gallen-Bodensee-Area. Die Bilanz ist allerdings durchzogen.

Blick aus einem Heisluftballon auf die Ostschweiz und den Bodesee

Bildlegende: In der Ostschweiz konnten im letzten Jahre 230 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Keystone

Ziel der Zusammenarbeit ist es, ausländische Firmen in der Ostschweiz anzusiedeln und so Arbeitsplätze zu schaffen. Durch die 50 ausländischen Unternehmen, welche im Jahr 2012 angesiedelt wurden, entstanden 230 neue Arbeitsplätze in der Ostschweiz.

Beat Ulrich ist Delegierter für den Kanton St. Gallen in der St.Gallen-Bodensee-Area und er ist zufrieden mit diesem Ergebnis. Zwar haben sich bereits vor der Zusammenarbeit der Kantone jeweils etwa 50 ausländische Firmen in der Ostschweiz niedergelassen. Durch die schwierige wirtschaftliche Situation auf der ganzen Welt, sei es jedoch auch schwieriger geworden, Firmen in die Schweiz zu holen.

Konkreter Effekt?

Durch die Zusammenarbeit kann die Ostschweiz als ein einziger Standort angepriesen werden. Remo Daguati von der Schweizerischen Dachorganisation für Standortförderung bestätigt, dass der Auftritt etwas bringe. Ihm gefällt zudem, dass die Ostschweizer Kantone kein neues Büro für diese Aufgabe eingeführt haben, sondern die bestehenden Ämter für Wirtschaftsförderung zusammenarbeiten. Den konkreten Effekt kann er jedoch nicht beziffern.