Ab dem Sommer wird in St.Gallen gesprengt

Die Appenzeller Bahnen beginnen im Juli mit dem Bau des Ruckhaldetunnels. Weil beim Vortrieb gesprengt wird, müssen die St.Gallerinnen und St.Galler mit Erschütterungen rechnen. Diese sollten gemäss Appenzeller Bahnen allerdings keine Schäden nach sich ziehen.

Seit Dezember laufen die Vorarbeiten für die eigentlichen Bauarbeiten der Durchmesserlinie der Appenzeller Bahnen. Kernstück ist der Ruckhaldetunnel, welcher die Appenzeller Bahn künftig ohne Zahnradbahn vom St. Galler Bahnhof zum Riethüsli bringt. Die Bauarbeiten laufen aber auch im Bahnhof der Appenzeller Bahnen in St. Gallen.

«  Bis jetzt haben wir keine unschönen Überraschungen entdeckt. »

Thomas Baumgartner
Direktor Appenzeller Bahnen

«Wir sind auf Kurs», sagt der Direktor der Appenzeller Bahnen, Thomas Baumgartner. Auch wegen des milden Winterwetters hätten die Bauarbeiten gut vorangetrieben werden können. Die Fertigstellung des neuen Bahnhofs der Appenzeller Bahnen in St. Gallen ist bereits auf Ende Jahr geplant. Der Tunnel wird Ende 2018 in Betrieb genommen.

Erschütterungen überwachen

Die Bauarbeiten sind mit Behinderungen - vor allem im Quartier Riethüsli - verbunden. Ein Teil des Tunnels kann nur gebaut werden, wenn die Strasse geöffnet wird. Dort sei die Decke über dem Tunnel zu dünn, sagt Baumgartner. So müsse von oben gegraben und dann die Strasse wieder darüber gebaut werden.

Sprengungen für den Tunnel können auch zu Erschütterungen führen. «Wir vermessen alles», sagt Baumgartner. Er rechne aber nicht mit Schäden.

Der Zeitplan

4. April 2016
Spatenstich
Juli 2016
Beginn Sprengung Tunnel Nord
Januar 2017
Beginn Vortrieb Tunnel Süd
Sommer 2017
Durchschlag Tunnel
April 2018 bis Oktober 2018
Betriebsunterbruch Teufen - St.Gallen
Dezember 2018
Inbetriebnahme Durchmesserlinie
Bis 2022
Weitere Ausbauprojekt der Appenzeller Bahnen