Aderlass in Liechtensteins Regierung

Am 3. Februar wird in Liechtenstein ein neuer Landtag gewählt. Zudem müssen vier Regierungsmitglieder ersetzt werden. Schon jetzt ist klar: Viel ändern wird sich nicht.

Das Schloss Vaduz.

Bildlegende: Das Fürstentum wählt, und trotzdem geht es im «Ländle» weiter wie bisher. Keystone

Dies sagt Andreas Batliner, Programmleiter von Radio L, im Gespräch mit «Regionaljournal Ostschweiz». Batliner ist überzeugt, dass die Vaterländische Union (VU) zwar die Mehrheit im Landtag an die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) verlieren wird, «es wird aber doch bei einer Koalitionsregierung bleiben».

Insgesamt müssen 25 Sitze im Landtag besetzt werden. Dafür stellen sich 68 Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung - so viele wie noch nie. Dazu kommt, dass mit der Partei Die Unabhängigen (DU) eine neue Gruppierung mitmischt. Ebenfalls zur Wahl antreten wird die Freie Liste (FL), die heute bereits einen Sitz im Landtag hat. Die Partei, die die Mehrheit im Landtag gewinnt, stellt den Regierungschef.

Obwohl es am 3. Februar zu einer Richtungswahl kommen wird, sei der Wahlkampf wenig spannend, sagt Batliner. Der Grund: Die beiden Regierungschefkandidaten Adrian Hasler (FBP) und Thomas Zwiefelhofer (VU) seien gute Bekannte und hätten von Anfang an gesagt, dass sie einen fairen Wahlkampf führen werden.