AFG unter Druck im Heimmarkt

Der Thurgauer Bauausrüster Arbonia Forster hat 2014 ein leichtes Umsatzplus verzeichnet. Im Kernbereich Gebäudehüllen schloss der Bauausrüster deutlich unter den Erwartungen. Den SNB-Entscheid, die Euro-Untergrenze aufzuheben, will die AFG analysieren. Entscheide werden folgen.

Hauptsitz der Arboni Forster Gruppe in Arbon

Bildlegende: Gut lief es dem Bauausrüster im Bereich Gebäudetechnik. Dort wurde ein Umsatzplus von 10 Prozent erzielt. zvg

Der Umsatz legte gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent auf 1,017 Milliarden Franken zu, währungs- und akquisitionsbereinigt gab es einen Rückgang um 2,4 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Schwächer als vorhergesagt hat sich dagegen die operative Marge entwickelt. Im vergangenen November hatte der Bauausrüster die Prognosen für das Gesamtjahr 2014 gesenkt.

Überkapazität im Heimmarkt

Schlecht lief es dem Thurgauer Bauausrüster vor allem im Bereich Gebäudehülle. Die Verkäufe gingen um 8,5 Prozent zurück auf 376 Millionen Franken. Dies liege vor allem am Preisdruck bei den Fenstern, insbesondere in der Schweiz. Wegen der Währungssituaton werden preisgünstige Fenster aus den EU-Ländern importiert. Zudem sei der Schweizer Markt übersättigt.

Der Entscheid der SNB zur Aufhebung der Kursuntergrenze werde das laufende Geschäftsjahr beeinflussen. Eine detaillierte Analyse mit daraus abgeleiteten Massnahmen werde erarbeitet.