Zum Inhalt springen

Agroscope «Das lassen wir uns nicht bieten»

Forschungsinstitut Agroscope in Tänikon/TG
Legende: Steht vor der Schliessung: Das Forschungsinstitut Agroscope in Tänikon/TG Keystone
  • Der Bundesrat will den Agroscope Standort in Tänikon bei Aadorf aus Kostengründen schliessen.
  • Binnen 10 Jahren sollen alle Forschungsarbeitsplätze nach Posieux (FR) verlegt werden.
  • Eine breit abgestützte Allianz im Kantonsrat verlangte deshalb für die Sitzung am 28. März eine dringliche Diskussion dazu.

Der Antrag auf die dringliche Debatte wurde zu Beginn der Sitzung einstimmig angenommen. Regierungsrat Walter Schönholzer betonte die Wichtigkeit der Landwirtschaft im Thurgau und der ganzen Ostschweiz.

Die Ankündigung des Bundesrats, die Forschung von Agroscope im Freiburg Posieux zu konzentrieren, löste im Thurgau Entsetzen aus. Erst während der letzten zwei Jahre wurde der Standort in Tänikon neu ausgerichtet. Der Kanton Thurgau übernahm dabei den landwirtschaftlichen Betrieb, der Bund garantierte im Gegenzug den Standort Tänikon sowie die rund 100 Arbeitsplätze. Der entsprechende Vertrag wurde im August 2017 unterschrieben.

Laut Regierungsrat Walter Schönholzer könne es nicht sein, dass der Bund diesen Vertrag auflöst. Schönholzer spricht gar von einem Vertragsbruch. Ein gewichtiges Lobbying in Bern sei nun wichtig. Die Debatte läuft.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    In meinen Augen ist dieses Vorhaben eine Ungeheurlichkeit. Ich bin sprachlos angesichts dieses absurden Vorhabens. Das darf sich der Thurgau keinesfalls bieten lassen. Allerdings ist das leider die Konsequenz der momentanen wirtschaftsliberalen Regierung in Bern und auch in vielen Kantonen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen