Alarm-Bereitschaft wegen Dauerregen in der Ostschweiz

Die Ostschweizer Kantone beobachten neuralgische Stellen genau. Die kantonalen Führungsstäbe und Pikettdienste sind in Alarmbereitschaft. Vor allem im Appenzeller Hinterland ist man besonders wachsam.

Ein enger Bachdurchlass im Wald bei Urnäsch

Bildlegende: Enge Bachdurchlässe wie hier in Urnäsch werden von den Behörden beobachtet. SRF

Vor zwei Jahren gab es im Appenzeller Hinterland bei einem Unwetter Millionen-Schäden. Deshalb haben die Behörden nun ein besonderes Auge auf die Situation. Ein Hang in Schwellbrunn und die Bach-Durchlässe bei den Strassen werden laufend kontrolliert.

Der Kantonale Führungsstab habe den Pikett-Dienst hochgefahren, sagt Leiter Hans Saxer gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Man sei mit Fachleuten in Kontakt. Nach dem Unwetter vor zwei Jahren habe man auch die Präventivmassnahmen verstärkt. So haben zum Beispiel die Bäche mehr Platz.

Auch die Thurgauer Behörden sind in Bereitschaft. Sie rechnen damit, dass die Thur am Abend über die Ufer tritt. Die hohen Schutzdämme sollten allerdings nicht überschwemmt werden.