Alp Langboden

Die Alp Langboden befindet sich seit 1917 in Besitz der Familie Buff. Die Buffs bewirtschaften auf 1200 Meter über Meer 15 Hektaren Weideland und etwa 15 Hektaren Wald. Auf der Alp sind während des Sommers rund 25 Kühe und Jungtiere und acht Ziegen untergebracht.

Alp Langboden

Bildlegende: Alp Langboden SRF

Der Hof «Schwendi» der Buffs liegt in Stein AR, in der Nähe von St. Gallen. Weil die Wiesen im Tal nicht genug Gras abwerfen, um die insgesamt etwa 46 Kühe und Jungtiere der Familie das ganze Jahr über zu ernähren, gehen die Buffs jeden Sommer z’Alp.

Potersalp AI

Bildlegende: Potersalp AI SRF

Zusätzlich zur Alp Langboden bewirtschaftet Familie Buff auch noch die gepachtete Potersalp im Kanton Appenzell Innerrhoden. Diese liegt rund 130 Höhenmeter über der Alp Langboden. Aufgrund dieses Höhenunterschiedes findet die Alpfahrt im Frühling auf die Alp Langboden früher statt als jene auf die Potersalp: Hansueli Buff zieht mit all seinen Kühen und 8 Appenzeller Geissen bereits im Mai vom Tal hinauf. Die Potersalp hingegen wird erst ab Juni bewirtschaftet.

Pendeln zwischen Hof und Alp

Hansueli Buff

Bildlegende: Hansueli Buff SRF

Zur Versorgung der Tiere auf der Potersalp engagiert Hansueli Buff jeweils einen Sennen. Dieser ist bereits bei der Alpfahrt auf die Alp Langboden im Mai mit von der Partie. Etwa drei Wochen später zieht der Senn mit 21 Kühen weiter auf die Potersalp. Um die Kühe und Jungtiere, welche auf der Alp Langboden zurückbleiben, kümmert sich Buff dann selbst: Bis der Senn im August von der Potersalp in die Alp Langboden zurückkehrt, pendelt der Bauer zwischen seinem Hof in Stein und der Alp Langboden. Das Hin und Her zwischen Hof und Alp nimmt Hansueli Buff gelassen. «Die Reiserei gehört halt dazu. Ich mache das aus Freude an der Alpwirtschaft und ausserdem bin ich einfach damit aufgewachsen», meint er.

Senn gesucht – und gefunden

Rita Stark

Bildlegende: Rita Stark SRF/Tina Steinauer

Bisher hatte Hansueli Buff kaum Schwierigkeiten, Sennen für die Potersalp zu finden. Schlechte Erfahrungen hat er bisher keine gemacht. «Man merkt schnell, ob man das jemandem zutrauen kann oder nicht», hält er fest. Bisher, meint Buff, hätte er Glück gehabt mit seinen Sennen: «Der erste, den ich hatte, kam gleich fünf Sommer nacheinander». In der diesjährigen Alpsaison besetzte Buff diesen Posten erstmals mit einer Frau, der Sennerin Rita Stark. Er kennt sie von gemeinsamen Jass-Abenden.

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