Am Sonntag kam der Regen doch noch

Die Schlammschacht hat am Open Air St. Gallen Tradition und viele hätten schon auf den Regen gewartet, sagt Festival-Sprecherin Sabine Bianchi. Die Bilanz der Veranstalter fällt positiv aus. Ob sich das Zeltkonzept bewährt hat, ist noch offen.

Zelt

Bildlegende: Erst heute zeigt sich, ob die Besucher ihre Zelte auch wieder mitnahmen. Keystone

Die erste Bilanz nach den Festivaltagen falle positiv aus, sagte Sprecherin Sabine Bianchi am Sonntag in der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz». Die Stimmung sei friedlich gewesen, einige Konzerte «Hammer».

Die Neuerung, am Donnerstag nur den Eingang West in Abtwil zu öffnen und dort die anstehenden Besucher warten zu lassen, habe sich bewährt. 1500 Personen hätten die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im neuen Warteraum verbracht.

Für die Zelte auf dem Gelände zahlten die Besucher zum ersten Mal ein Depot von 20 Franken. Ziel der Veranstalter war es, das Liegenlassen der benutzten Billig-Zelte zu verhindern. Ob sich das System bewährt habe, lasse sich erst im Verlauf der Woche sagen, so Sabine Bianchi.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Mit neuem Konzept gegen Abfallberge an Open-Airs

    Aus Tagesschau vom 29.6.2014

    Berge von liegengelassenen Zelten, Pavillons und anderen Camping-Utensilien sind das Überbleibsel nach vier Tagen Open-Air. Am Open-Air St. Gallen hat man in diesem Jahr zum ersten Mal ein neues Konzept getestet: Wer mit Zelt ans Open-Air anreist, bezahlt 20 Franken Depot, die er bei Abreise mit Zelt wieder zurückerhält.