Andwil sieht sich in der Fusionsfrage nicht geschwächt

Mit der Schliessung der Firma PetroplastVinora wird der Industriestandort Andwil geschwächt. Dies kurz vor der Abstimmung über eine Fusion mit der Nachbarstadt Gossau. Nicht auszuschliessen ist, dass der jüngste Entscheid der Industriefirma Einfluss auf die Abstimmung hat.

Dorfzentrum Andwil

Bildlegende: Andwil sieht sich nicht als Industriestandort, eher als Wohngemeinde. ZVG / Gemeinde Andwil

Wenn Ende Februar die Stimmberechtigten von Andwil über die Fusionsfrage entscheiden, dürfte die Schliessung der Firma PetroplastVinora zur Entscheidung mittragen. Dies erwartet der Gemeindepräsident von Andwil, Dominik Gemperle.

Es könne gut sein, dass sich einzelne Stimmberechtigte nach dem jüngsten Entscheid der Firma Petroplast anders entscheiden, weil sie die Gemeinde geschwächt sehen.

Andwil sieht sich nicht als Industrieort

Der kürzlich bekanntgewordene Entscheid, dass die Firma PetroplastVinora geschlossen wird, schwäche zwar den Industriestandort Andwil, einen besonders hohen Stellenwert habe dieser in Andwil aber nicht, sagt der Gemeindepräsident.

Viel mehr sei Andwil als Wohnort bekannt. Zudem ermögliche der tragische Entscheid der Firma auch andere Perspektiven. Es könne sein, dass in den Produktionsräumen der Firma Petroplast ein anderes Industrieunternehmen in Andwil angesiedelt werden könne.