Appenzeller Bahnen sind nicht mehr länger am Regiobus beteiligt

Die Appenzeller Bahnen verkaufen ihren Anteil an der Regiobus AG. Die Appenzeller Bahnen waren bisher zu 40 Prozent am Unternehmen beteiligt. Sie verkaufen diesen Anteil zu je gleichen Teilen an die Stadt Gossau und an die Gemeinde Herisau.

Der Regiobus in Herisau.

Bildlegende: Der Verkauf der Regiobus-Aktien kommt überraschend. zvg

Dieser Verkauf kommt überraschend, da die Appenzeller Bahnen selbst lange Zeit alle Aktien erwerben wollten. Dieser Kauf ist aber am Widerstand der beiden Gemeinden gescheitert.

Die Regiobus AG ist seit Jahren als Tansportunternehmen des öffentlichen Verkehrs tätig. Am Unternehmen sind die Appenzeller Bahnen (AB) bisher zu 40 Prozent und die Stadt Gossau und die Gemeinde Herisau zu je 30 Prozent beteiligt. Mit dem Verkauf des Aktienpakets durch die Appenzeller Bahnen AG erfolgt eine Bereinigung im Aktonariat. Die beiden Eigentümerinnen Stadt Gossau und Gemeinde Herisau werden neu je 50 Prozent des Aktienkapitals halten, heisst es in einer Mitteilung.

1994 erteilten die AB der damaligen Autobus AG Gossau/Verkehrsbetriebe Herisau das Baurecht für den Bau eines Busdepots auf dem Areal der Appenzeller Bahnen in Herisau. In den gleichen Zeitrum fiel die breitere Verteilung des Aktionariates. Die Appenzeller Bahnen konnten damals Aktien erwerben.