Appenzellerland: Drei Sekundarschulen könnten geschlossen werden

Sieben Gemeinden aus dem Appenzellerland wollen in der Sekundarstufe stärker zusammenarbeiten. Der Grund: Die Schülerzahlen sinken laufend. Geprüft werden soll auch, wie viele Standorte es für die Sekundarschulen noch braucht.

Leeres Schulzimmer.

Bildlegende: Wegen der sinkenden Schülerzahlen müssen Sekundarschulen unter Umständen geschlossen werden. Keystone

Die Vorderländer Gemeinden Grub, Heiden, Lutzenberg, Reute, Walzenhausen, Wolfhalden und der Innerrhoder Bezirk Oberegg diskutieren die Zukunft ihrer Sekundarschulen. Sie sind im Verein «Appenzellerland über dem Bodensee» organisiert. Eine Arbeitsgruppe habe verschiedene Standortvarianten analysiert: den Erhalt des Status Quo wie auch die Reduktion auf drei, zwei oder sogar einen Standort, wie es in einer Mitteilung heisst.

Zu wenig Schüler

Auslöser ist die sinkende Schülerzahl. Es werde zunehmend schwieriger, ein breites Angebot auf Sekundarschulstufe anbieten zu können. Wegen der sinkenden Schülerzahlen hätten die Kosten pro Schüler markant zugenommen, die Schülerzahlen würden zudem auch in Zukunft markant abnehmen.

Die Analysen werden nun den Gemeinderäten der betroffenen Gemeinden vorgelegt. Die Räte werden bis Ende Februar 2015 Stellung zu den längerfristigen Optionen beziehen.