Arbon und Herisau warten auf St. Galler Geothermie-Ergebnisse

Das Geothermie-Projekt in St.Gallen wird weitergeführt. Das hat der Stadtrat am Dienstag entschieden. Der positive Entscheid kommt im Thurgau und in Appenzell Ausserrhoden gut an.

Bohrkopf eines Geothermie-Projektes.

Bildlegende: Auch im Raum Herisau-Gossau und in Arbon könnte bald nach heissem Wasser gebohrt werden. Keystone

Das bestätigen der Ausserrhoder Regierungsrat Jakob Brunnschweiler und sein Thurgauer Amtskollege Jakob Schläpfer gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1. Dennoch müsse bei den geplanten Geothermie-Kraftwerken im Raum Herisau-Gossau und in Arbon mit Verzögerungen gerechnet werden.

Man wolle die detaillierten Auswertungen aus dem St.Galler Projekt abwarten und erst dann entscheiden, wie man beim Projekt in Arbon weiterfahren wolle, sagt Markus Schüpbach, CEO der Elektrizitätswerke des Kantons Thurgau (EKT).

Auch das Projekt im Raum Herisau-Gossau werde sich verzögern, so Brunnschweiler. Bis Ende September wolle man den Fahrplan für die Arbeiten anpassen, bis Ende 2013 soll voraussichtlich eine Machbarkeitsstudie vorliegen.