Arlbergtunnel-Sperrung wird San Bernardino kaum belasten

Vom 21. April bis 14. November ist der Arlberg-Strassentunnel wegen einer grossen Sanierung gesperrt. Wer ins Tirol will, kann die Passstrasse benutzen. Eine weitere regionale Ausweichsroute wäre der San Bernardino. Die Verkehrspolizei rechnet nicht mit viel Mehrverkehr auf der A13.

Arbeiten im Arlbertunnel.

Bildlegende: Der Arlbergtunnel wird für 160 Millionen Franken saniert. Asfinag

8000 Fahrzeuge nutzen im Durchschnitt täglich den Arlberg-Strassentunnel, zu Spitzenzeiten sind es natürlich mehr. Bis 2017 wird der Tunnel für 160 Millionen Franken umfassend saniert.

Vom 21. April bis 14. November wird der Tunnel darum gesperrt, eine weitere Sperrung wird es 2017 geben.

Als erste Ausweichsroute nennt Asfinag-Geschäftsführer Klaus Fink die Passstrasse. «Allerdings wird dort das Lastwagen-Verbot gelockert, darum werden auch viele Lkw unterwegs sein». Wer also über den Pass ins Tirol möchte, muss mehr Zeit als die üblichen 15 bis 20 Minuten einplanen.

Für die San Bernardino-Route erwartet die Bündner Verkehrspolizei keine Probleme, wie deren stellvertrender Chef Roger Padrun meint. Der Schwerkehr werde eher auf die Gotthardroute ausweichen oder über die deutschen Autobahnen zum Brenner fahren.