Aus St. Gallen wird St. Geilen

Die Umweltorganisation WWF hat den Stromverbrauch für die Strassenbeleuchtung in den zwanzig grössten Gemeinden untersucht. Die Stadt St. Gallen schneidet am besten ab – und heisst fortan St. Geilen. Die am schlechtesten platzierten Gemeinden heissen neu Verpennikon oder Schnarchikon.

Strassentafel St. Geilen statt St. Gallen

Bildlegende: Aus St. Gallen wird St. Geilen – eine Aktion zur «Earth Hour», einer Umweltaktion des WWF. zvg

«Strom für 150 Millionen Franken brauchen die Gemeinden in der Schweiz jedes Jahr für die Strassenbeleuchtung. Es könnten viele Millionen Franken und viele Gigawattstunden Strom weniger sein, wenn alle Gemeinden konsequent auf neuste Technik setzen würden», schreibt die Umweltorganisation WWF in einer Mitteilung. In einer Umfrage hat die Organisation nun ermittelt, welche der zwanzig grössten Schweizer Gemeinden am wenigsten Strom für die Strassenbeleuchtung verbraucht, und welche Gemeinde am meisten. Je nach abschneiden der Gemeinde hat dann der WWF der Gemeinde einen neuen Namen zugeordnet.

Am besten schneidet im Ranking die Stadt St. Gallen ab, die fortan St. Geilen heissen soll. St. Gallen verbraucht 8,5 Megawattstunden pro Kilometer. Chur steht ebenfalls auf der Liste; mit 21,5 Megawattstunden pro Kilometer kommt die Gemeinde auf Platz 13.