Zum Inhalt springen

Ostschweiz Ausländer und Schweizer besser integrieren

Der St. Galler Stadtrat hat sein neues Integrations-Konzept vorgestellt. Eine der Neuerungen der St. Galler Integrationspolitik: Das Konzept beachtet auch Schweizer, die mit Integrationsproblemen zu kämpfen haben. Stadtrat Nino Cozzio erklärt im Studiogespräch, weshalb dies wichtig ist.

Nino Cozzio im Radiostudio
Legende: Stadtrat Nino Cozzio erklärt die Eckpunkte des neuen Integrationskonzepts. srf

Wer an Integration denkt, denkt zuerst an Ausländer. In der Stadt St. Gallen haben rund 30 Prozent der Einwohner keinen Schweizer Pass. Auf ihre Anliegen war die Integrationspolitik der Stadt während der vergangenen zehn Jahre gemünzt.

Auch Schweizer von Integrationsproblemen betroffen

Im Grossen und Ganzen beurteilt der St. Galler Stadtrat seine Integrationspolitik als gelungen. Dennoch will er den Fokus der Integrations-Arbeit verschieben.

Eine moderne Integrationspolitik müsse auch auf die Schwierigkeiten von Schweizern reagieren, die «Integrationsrisiken» ausgesetzt seien - Bürger beispielsweise, die keine Arbeit und kein Geld hätten und deshalb vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt seien.

Integration sei deshalb keine Frage des Ausländerstatus mehr, sondern vielmehr eine Frage der individuellen und sozialen Ressourcen. Und deshalb müsse die Integrationsarbeit auch auf die gefährdeten schweizerischen Bevölkerungsgruppen zielen. Die Vorlage zum neuen Integrationskonzept geht jetzt ins St. Galler Stadtparlament.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.