Ausserrhoden hat die Hausaufgaben nicht gemacht

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat bis Ende 2012 keine einzige Restwassersanierung abgeschlossen. Baudirektor Jakob Brunnschweiler rechtfertigte sich dafür im Kantonsrat.

Der Bund setzte den Kantonen für die Restwassersanierungen eine Frist bis Ende 2012. Damit sollte sichergestellt werden, dass unterhalb von Wasserkraftwerken genügend Wasser für das Überleben der Fische bleibt. Viele Kantone haben die Frist nicht erfüllt.

Von den ursprünglich zwölf geforderten Sanierungen in Appenzell Ausserrhoden seien heute nur noch sechs nötig, sagte Baudirektor Jakob Brunnschweiler. Diese Sanierungen werden nun an die Hand genommen. Man habe zuvor andere Prioritäten gesetzt, räumte Brunnschweiler ein.

Bis Ende 2014 sollen alle Restwassersanierungen geplant sein. Wann die Umsetzung erfolge, hänge aber noch von weiteren Faktoren ab, erklärte Brunnschweiler.