Ausserrhoden will mehr Wohnbaugenossenschaften

Dem Kanton Appenzell Ausserrhoden fehlt es an attraktiven Wohnungsangeboten. Das führt dazu, dass wenig junge Leute ihren Wohnsitz nach Appenzell Ausserrhoden verlegen. Der Kanton möchte dem entgegenwirken und Wohnbaugenossenschaften fördern.

Junge Familie mit Küchentisch auf Sitzplatz

Bildlegende: Ausserrhoden möchte mit Wohngenossenschaften bei jungen Familien punkten Keystone

Der Ausserrhoder Wohnungsmarkt muss attraktiver werden, da ist sich die Politik einig. Der Kanton möchte seine Bevölkerung nun dazu animieren, Wohngenossenschaften zu gründen. Solche Genossenschaften bieten günstigen Wohnraum und der ist attraktiv für junge Familien, begründet die Regierung ihr Vorgehen. Zielgruppe sind vor allem auch junge Familien aus der Agglomeration St. Gallen.

Ausserrhoden müsse selber aktiv werden, weil Immobilien-Investoren den Kanton mieden, sagt Hansruedi Laich, der Leiter des neuen Projekts zur Förderung von Wohnbaugenossenschaften. «Sie sagen, hier investieren wir nicht, weil das Risiko zu gross sei.» In Wohnbaugenossenschaften sieht Laich gleich mehrere Vorteile: Alte Wohnungen könnten saniert werden, junge Familien würden günstigen Wohnraum erhalten und die Gemeinden auf dem Land neue Zuzüger generieren.

Finanziell will sich der Kanton nicht an der Förderung beteiligen. Er veranstaltet aber Informations-Anlässe. Der Erste findet Ende Februar in Teufen statt. Bereits habe sich eine stattliche Anzahl Interessierter gemeldet.