Ausserrhoder Kantonsrat ist gegen Stromabgabe

SP-Parlamentarier wollten, dass Strom aus nicht erneuerbaren Energiequellen teurer wird. Ihr Vorstoss hatte im Kantonsparlament aber keine Chance.

Transparent "Lasst euch nicht verkohlen", Umweltschützer demonstrieren.

Bildlegende: Auch in Deutschland sorgen Kohlekraftwerke für Kritik. Keystone

Kurze Atomdebatte im Ausserrhoder Kantonsparlament: Die SP verlangte, auf nicht erneuerbare Energien eine Stromabgabe einzuführen. Um diesem Anliegen national Gehör zu verschaffen, wollten die Motionäre eine Standesinitiative zu Handen des eigenössischen Parlaments überreichen.

Die Idee, eine Steuer auf Strom aus nicht erneuerbaren Energiequellen wie Uran, Gas, Diesel oder Kohle zu erheben, hatte im Ausserrhoder Parlament jedoch keine Chance. Der Rat lehnte den Vorstoss mit 35 zu 21 Stimmen ab.