Zum Inhalt springen

Ostschweiz Ausserrhoder Wanderwege vor dem Dornröschenschlaf?

Der Verein Ausserrhoder Wanderwege betreut im Auftrag von Gemeinden und Kanton das Wanderwegnetz. Nun ist der Verein von Personalmangel geplagt. Nur wenn Geld vom Kanton fliesst, werden die Wanderwege weiter unterhalten.

Legende: Audio Mehr Geld für Verein gefordert (23.03.16) abspielen.
1:52 min

Vor rund eineinhalb Jahren ist der amtierende Präsident verstorben. Seither führt Vizepräsidentin Doris Spirgi den Verein. Sie erklärt, dass sich kaum mehr jemand im Vorstand engagieren wolle. Ein Präsident liess sich schon gar keiner mehr finden. Damit der Verein weiterhin die bisherigen Aufgaben erfüllen könne, müsse eine bezahlte Geschäftsstelle zur Verfügung stehen. Das nötige Geld dafür fordert Doris Spirgi vom Kanton.

Hohe Bedeutung der Wanderwege

Beim Kanton Appenzell Ausserrhoden schätzt man das Wanderwegnetz für den Tourismus als sehr wichtig ein. Deshalb werde dieser Hilferuf ernst genommen, heisst es seitens der kantonalen Fachstelle. Es liege nun am Verein, einen offiziellen Antrag für die Unterstützung zu stellen. Die Möglichkeiten würden dann geprüft.

Kaum jemand will sich für den Verein engagieren.
Autor: Doris SpirgiVizepräsidentin Verein Ausserrhoder Wanderwege

Hintergrund:

730 Kilometer Wanderwege bilden in Appenzell Ausserrhoden das gesamte Wanderwegnetz. Verantwortlich sind die 20 Ausserrhoder Gemeinden. Diese haben vor fast zehn Jahren zusammen mit dem Kanton und dem Innerrhoder Bezirk Oberegg den Verein Ausserrhoder Wanderwege mit einem Auftrag versehen. Jährlich gibt es 40'000 Franken.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans Rechsteiner (peperoni34)
    Wenn die Institution Wanderwege für den Tourismus so wichtig ist, so soll es auch deren Aufgabe sein, für deren Existenz zu sorgen. Und zwar personell und finanziell. Es kann doch nicht Aufgabe der Appenzeller Steuerzahler sein, für etwas aufzukommen, das der Allgemeinheit dient. Die andere Lösung wäre, am Anfang oder am Ende jedes Wanderweges ein Kässeli aufzustellen. Das könnte ironisch gemeint sein. Im Alpstein sind es doch auch die Alpwirte, die für den Unterhalt der Wege besorgt sind.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen