Auswärtige Clubs sollen sich stärker an den Kosten beteiligen

Sportvereine, die in der Stadt St.Gallen einen Match austragen, sollen sich mehr an den Sicherheitskosten beteiligen. Dies schlägt der Stadtrat vor.

Polizisten stellen ein Absperrnetz auf.

Bildlegende: Auswärtige Clubs sollen weniger «Grundleistungen» der Polizei kostenlos erhalten. Keystone

Für den FC SG soll sich nichts ändern. Für auswärtige Mannschaften ändert sich dann nichts, wenn sie ein Spiel mit dem FC St.Gallen austragen. Auswärtige Mannschaften, die ohne Beteiligung des FCSG in St.Gallen spielen, sollen aber stärker zur Kasse gebeten werden. Das schlägt der Stadtrat in einer Botschaft an das Parlament vor.

Die Polizei wird nach dem Willen des Stadtrates bei auswärtigen Mannschaften weiterhin Mannstunden kostenlos zur Verfügung stellen. Allerdings sollen diese auf 100 (heute: 200) beschränkt werden. Was darüber hinaus geht, sollen die Clubs übernehmen. Heute übernehmen sie nur 60 Prozent der zusätzlichen Kosten.

Der St.Galler Stadtrat will die Regelung mit Blick auf die vermehrte Nutzung der AFG-Arena durch auswärtige Clubs anpassen.

Neu soll der Kostenverteiler zudem nicht nur für Fussball- sondern auch für Eishockeyspiele der jeweils obersten Ligen gelten.