Autobahnzubringer Arbon soll sicherer werden

Die Sicherheit auf dem Autobahnzubringer Arbon soll in Zukunft erhöht werden. Die St. Galler Behörden reagieren nach tödlichen Unfällen auf dem Autobahnzubringer Arbon. Sie treffen bauliche Massnahmen.

Unfallszene auf einer Strasse: Feuerwehrauto, eingedrücktes Fahrzeug

Bildlegende: Am 10. Mai verlor ein 71jähriger Mann bei einem Unfall auf dem Autobahnzubringer Arbon sein Leben. Kapo SG

An den ersten beiden Maiwochenenden haben sich auf dem Autobahnzubringer Arbon zwei schwere Unfälle mit drei Todesopfern ereignet. Bis heute konnte nicht geklärt werden, weshalb die Unfallverursacher auf die Gegenfahrbahn gerieten. Zum Zeitpunkt der Unfälle seien die Verkehrs- und Wetterverhältnisse normal gewesen, heisst es von Seiten der Polizei und des St. Galler Tiefbauamtes.

Die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h werde eingehalten, wie Verkehrskontrollen nach den Unfällen ergaben. Eine Temporeduktion sei nicht nötig.

«Singende» Linien

Zur Erhöhung der Sicherheit werden nach Pfingsten auf der gesamten Strecke zwischen Widehorn und Meggenhus durchgehende, doppelte und singende Sicherheitslinien angebracht. Diese warnen die Autofahrer und Autofahrerinnen, wenn sie die Sicherheitslinie überfahren. Zur optischen Trennung werden in der Fahrbahnmitte zusätzlich Leitbaken montiert. Im Rinderweidtunnel sollen zwischen den Sicherheitslinien reflektierende Elemente die Verkehrsteilnehmer warnen.

SRF1, Regionaljournal Ostschweiz, 12.03 Uhr