Bänkli-Programm für Jonschwiler Senioren

Es seien zu wenig Ruhebänke aufgestellt. Das sagt die ältere Bevölkerung von Jonschwil. Nun handelt der Gemeinderat und platziert in den nächsten Jahren zehn neue Bänkli. Standortauswahl und Unterhalt übernehmen die Senioren gleich selbst.

Kirche von Jonschwil

Bildlegende: Auf dem Gemeindegebiet stehen heute 15 Bänkli. In Zukunft sollen es 25 sein. zvg

Ausruhen, entspannen, begegnen und die Aussicht geniessen. Dazu sind Bänkli da. Für Seniorinnen und Senioren sind sie besonders wichtig. Auf langen Strecken dienen sie als Plätze für Verschnaufpausen. Und darum wollen die Jonschwiler Senioren mehr Bänkli.

Das sei möglich, hiess es beim Gemeinderat. Aber die Bänke müssten unterhalten werden und das koste Geld, sagte der Gemeindepräsident Stefan Frei der älteren Bevölkerung. Die Senioren erklärten sich sofort bereit, den Unterhalt zu übernehmen. Sprich: Die Bänke alle paar Jahre frisch zu streichen. Rot und aus Holz sollen die neuen Bänkli sein.

Etwas mehr als 1000 Franken kostet eine Bank. Bis Ende Oktober können der Bauverwaltung der Gemeinde Vorschläge für die Standorte mitgeteilt werden.

Und: Man soll sich bewegen und man soll sich begegnen, sagt Gemeindepräsident Stefan Frei. Mit dem Bänkli-Programm könnten die Senioren etwas für die Gesellschaft beitragen. Und das sei erwünscht.