Bäuerinnen aus der ganzen Welt - so fremd und doch vertraut

Am Tag der Bäuerin an der Olma diskutierten Bäuerinnen aus Afrika, Asien, Nord- und Südamerika mit ihren Schweizer Kolleginnen. Auch Momini Serrobé aus dem zentralafrikanischen Tschad erzählte von ihrem Alltag als Bäuerin. Auch wenn sie andere Lebensumstände hat, gibt es viele Gemeinsamkeiten.

Momini Serrobé ist eine Bäuerin aus Tschad.

Bildlegende: Momini Serrobé: Die Afkrikanerin beim Besuch auf einem Hof im St. Galler Rheintal. SRF

Die UNO hat das Jahr 2014 zum internationalen Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe erklärt. Der Tag der Bäuerin an der Olma trägt dieser besonderen Ehre Rechnung. Bäuerinnen aus Kolumbien, Tschad, Myanmar und Kanada erzählten aus ihrem Leben, gaben Einblicke in ihre Kulturen und ermöglichten einen Austausch unter Kolleginnen.

Gastbäuerin aus dem Tschad

Momini Serrobé ist eine Bäuerin aus dem zentralafrikanischen Staat Tschad. Zusammen mit ihrem Ehemann und acht Kindern baut sie Mais, Reis, Bohnen und Erdnüsse an. Das Hilfswerk Swissaid führte sie mit Bäuerinnen aus Asien, Nord- und Südamerika durch Bauernhöfe in der Schweiz. In der Ostschweiz besuchten sie einen Gemüseproduzenten. Momini Serrobé zeigte sich beindruckt von den Schweizer Kolleginnen und der Unterstützung durch die Landesregierung.