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Bahnenstreit Toggenburg Wildhaus hofft weiter auf Kantonsgelder

Lift von unten
Legende: Vier Lifte sollen einer neuen Sesselbahn und einem Tellerlift weichen. Bergbahnen Wildhaus

Bedingung: Vor rund einem Monat hat die St. Galler Regierung ein Gesuch der Bergbahnen Wildhaus AG zur Mitfinanzierung eines Erneuerungsprojekts abgelehnt. Es ging um fünf Millionen Franken. Die Gesamtkosten betragen 15 Millionen Franken. Die Regierung verlangt, dass die Bergbahnen Wildhaus und die Toggenberg Bergbahnen zusammenarbeiten. Nur bei einer Zusammenarbeit stelle sie die fünf Millionen Franken zur Verfügung.

Neue Gespräche: Die zwei Bergbahnen AG hätten sich noch nicht gefunden, sagte Jakob Rhyner, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Wildhaus AG. Trotzdem hoffen sie weiterhin auf das Geld der Regierung. Diese Hoffnung sei nicht abwegig, heisst es auf Anfrage bei den Bergbahnen Wildhaus: Noch im Oktober steht ein Gespräch zwischen dem Wildhauser Gemeindepräsidenten Rolf Züllig, dem Präsidenten von Toggenburg Tourismus Max Nadig und Volkswirtschaftsdirektor Bruno Damann an.

Der Hintergrund: Die Bergbahnen Wildhaus (BBW) und die Toggenburg Bergbahnen (TBB) sind seit Jahren zerstritten. Eskaliert ist der Streit jüngst wegen eines Zeitungsinserats, in dem die TBB ankündigten, die Aktien der BBW zu kaufen. Weil auch die Regierung nicht vermitteln konnte, hat Volkswirtschaftsdirektor Bruno Damann die Konsequenzen gezogen: Ohne Zusammenarbeit gibt es kein Geld mehr.

Das Bauprojekt

Mit dem Bauprojekt Wildhaus 2.0 wollen die Bergbahnen die heutigen Skilifte Thur, Oberdorf, Gültenweid und Freienalp abbrechen. Stattdessen sollen eine 6er-Sesselbahn und ein Tellerlift gebaut werden. Im Projekt enthalten ist auch eine Geländekorrektur und neue Beschneiungsanlagen.

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