Baugesuch für Durchgangsheim verzögert sich

Der Kanton St. Gallen wollte Ende 2014 bei der Gemeinde Vilters-Wangs ein Baugesuch für das geplante Durchgangszentrum einreichen. Im ehemaligen Institut Sonnenberg möchte der Kanton zwischen 100 und 150 Asylbewerber unterbringen.

Institut Sonnenberg

Bildlegende: Im ehemaligen Institut Sonnenberg möchte der Kanton zwischen 100 und 150 Asylbewerber unterbringen. Keystone

Ende Dezember 2014 wollte der Kanton St. Gallen das Baugesuch für die Umnutzung einreichen. Auf Anfrage sagt der Chef des St. Galler Migrationsamtes, Jürg Eberle: «Es mussten viele technische Details abgeklärt werden, deshalb diese Verzögerung.»

100 bis 150 Plätze möchte der Kanton einrichten und sich damit wieder Luft verschaffen. Jeden Monat werden dem Kanton St. Gallen vom Bund 120 Asylbewerber und Asylbewerberinnen zugewiesen. Die bestehenden vier Zentren vom Kanton bieten aber nicht genug Platz.

Wenn der Kanton bei der Gemeinde Vilters-Wangs das Baugesuch eingereicht hat, besteht für die Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit für eine Einsprache. Mit dieser wird gerechnet. Als im letzten September der Kanton über seine Pläne informierte, gab es bereits Widerstand.