Bei den Französisch-Lektionen wird gestrichen

Die St. Galler Mittelschulen müssen drei Lektionen streichen. Vorgegeben hat der Erziehungsrat im Januar, dass eine Lektion davon Englisch sein muss. Über die anderen beiden können die sechs Kantonsschulen selber bestimmen. Eine Aufgabe die ihnen schwerfällt.

Innenhof der Kantonsschule Wil

Bildlegende: Was streichen? In Wil hat man sich für Französisch und Informatik entschieden. Keystone

Die St. Galler Mittelschulen müssen zum Sparpaket beitragen und drei Lektionen streichen. Vorgegeben hat der Erziehungsrat, dass eine Lektion Englisch wegfällt. Zwei weitere Stunden müssen aus den Lektionen «zur freien Verfügung» gestrichen werden.

Innerhalb dieses Gefässes sind die Schulen in der Lehrplangestaltung frei. Die Kantonsschule Wil verzichtet künftig auf eine Lektion Projektunterricht und je eine halbe Lektion Französisch und Informatik. Im Fach Französisch habe man in den letzten Jahren nicht gekürzt, sagt Rektorin Doris Dieterle, darum habe man den Rotstift dort zuerst angesetzt.

Auch die Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen spart eine Lektion beim Französisch-Unterricht ein, dazu noch in der Mathematik. Englisch bleibt in heutigem Umfang erhalten, wird aber aus dem Topf der «Lektionen zur freien Verfügung» bestritten. Die Kantonsschulen in Sargans, Heerbrugg und Wattwil haben noch nicht entschieden, wo sie sparen werden.