Beide Appenzell offen für Spitalverbund Ostschweiz

Ein Spitalverbund über die Kantonsgrenze hinaus. Dies ist die Idee von Daniel Germann, dem Direktor des Kantonsspitals St. Gallen. Konkret denkt er in einem ersten Schritt an einen Verbund mit den Spitälern in Ausserrhoden und Innerrhoden, und diese zeigen sich offen.

Spital Herisau

Bildlegende: Den Appenzeller Spitalleitungen gefällt die Idee eines Ostschweizer Spitalverbundes. zvg

Die Idee eines Spitalverbundes Ostschweiz wird auch von Kurt Kaufmann, Direktor des Spitals Appenzell, unterstützt. Die Spitalregion Ostschweiz müsse gestärkt werden, mit St. Gallen allenfalls als Zentrums-Spital, sagt Kaufmann gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» auf SRF 1.

Auch zustimmend, aber doch etwas verhaltener äussert sich Thomas Kehl, Verwaltungsratspräsident des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden. Es sei ein interessanter Gedanke, aber man sei in Ausserrhoden noch nicht so weit, dass man konkrete Aussagen dazu machen könne.

Im Moment stehen Innerrhoden und Ausserrhoden mitten in den Fusionsverhandlungen. Im nächsten Frühling entscheiden beide Parlamente und die Innerrhoder Landsgemeinde über diesen Verbund. Die Idee vom Spitalverbund Ostschweiz soll dann weiter diskutiert werden, wenn der Appenzeller Spitalverbund zustande gekommen sei, heisst es am St. Galler Kantonsspital.