Belcolor proftiert vom Freihandelsabkommen

Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China wurde als Meilenstein gefeiert. Vor allem die Exportwirtsschaft setzte grosse Hoffnungen darauf. Nun ist das Abkommen seit einem Jahr in Kraft. Eines der Unternehmen, das davon proftiert, ist die «Belcolor» in St. Gallen.

Stefan Krummenacher, CEO der Belcolor AG in St. Gallen, freut sich über die guten Geschäfte in China.

Bildlegende: Stefan Krummenacher, CEO der Belcolor AG in St. Gallen, freut sich über die guten Geschäfte in China. SRF

Die «Belcolor AG» im Westen von St. Gallen ist mit ihren 80 Mitarbeitern spezialisiert auf Bodenbeläge aller Art. In China besonders beliebt ist Parkett aus Arvenhoz, sagt Stefan Krummenacher, der Geschäftsleiter der Belcolor AG: «Der heimelige Duft und das urchige Ambiente gefällt den Chinesen.»

Die St. Galler Firma ist seit rund einem Jahr mit der Marke «Swissfloors» auch in China aktiv. In einer grösseren Stadt mit 3 Millionen Einwohnern in der Nähe von Shanghai betreibt sie einen Show-Room für reiche Chinesen im Luxus-Segment. Der Quadratmeter Parkett kostet gut und gern 1000 Franken.

Im Frühling 2014 ist «Belcolor» in den chinesischen Markt eingetreten. Wenige Monate später trat das Freihandelsabkommen in Kraft und zeigte rasch Wirkung: «Die Einfuhrzölle wurden reduziert und auch die Schikanen am Zoll hörten schlagartig auf», sagt Stefan Krummenacher.

Weder die EU noch die USA geniessen vergleichbare Privilegien wie die Schweiz. Bisher setzte die St. Galler «Belcolor AG» mit ihrem China-Geschäft knapp ein Prozent des Gesamtumsatzes um.