Zum Inhalt springen

Bergbahnenstreit Toggenburg Die Gespräche sind gescheitert

Talstation Bergbahnen Wildhaus
Legende: Die Bergbahnen Wildhaus hoffen weiterhin auf die Kantonsgelder. zVg/Bergbahnen Wildhaus

Der Streit: Via Zeitungsinserat wollen die Toggenburg Bergbahnen im Juni Aktien der Wildhaus Bergbahnen kaufen. Die Wildhaus Bergbahnen reden von einer unfreundlichen Übernahme. Ein schon jahrelanger Streit zwischen den beiden Bahnunternehmen erreicht einen neuen Höhepunkt. Das Übernahmeangebot wurde in der Zwischenzeit bis September 2018 verlängert.

Die Rolle des Kantons: Die St. Galler Regierung machte im Sommer deutlich, dass sie für die geplanten Investitionen bei den Wildhaus Bergbahnen nur dann Geld spricht, wenn die beiden Bahnen zusammen arbeiten. Konkret geht es um fünf Millionen Franken. Die Wildhaus Bergbahnen wollen insgesamt 15 Millionen Franken in einen neuen Sessellift investieren. Gleichzeitig gaben die Bergbahnen Wildhaus bekannt, dass sie an einer Zusammenarbeit mit den Toggenburg Bergbahnen interessiert seien. Es könne nicht sein, dass sie auf Kantonsgelder verzichten müssen, nur weil die Toggenburg Bergbahnen zu keinem Kompromiss bereit seien.

Gesprächsverlauf: Nachdem die St. Galler Regierung bekannt gab, nur bei einer Zusammenarbeit Geld zu sprechen, sassen alle Beteiligten nochmals an einen Tisch: Die zerstrittenen Bergbahnen, Toggenburg Tourismus und die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann. Die beiden letzteren bezeichnen die Gespräche nun als gescheitert: Eine Fusion auf Augenhöhe sei nicht möglich.