Berghilfe: Über 8 Millionen für Ostschweizer Kantone

Landwirtschaft im Berggebiet ist ein hartes Brot. Bergbauern sind nach wie vor auf die Unterstützung der Schweizer Berghilfe angewiesen - vor allem, wenn es um grössere Investitionen geht. Die unterstützten Projekte wandeln sich aber.

Bergbauer mit Vieh

Bildlegende: Die Berghilfe unterstützt je länger je mehr auch Projekte ausserrhalb der Landwirtschaft. Keystone

Wer im Berggebiet Landwirtschaft betreibt, muss erfinderisch sein, um über die Runden zu kommen. Für neue Produkte oder Investitionen fehlt aber oft das Geld. In diesen Fällen können sich Bergbauern an die Schweizer Berghilfe wenden.

Nicht nur Landwirtschaft wird unterstützt

Die Projekte, die unterstützt werden, verändern sich. Heute stünde nicht nur die Landwirtschaft im engeren Sinn im Zentrum. «Die Berghilfe unterstützt seit zehn Jahren vermehrt auch Projekte in anderen wirtschaftlichen Bereichen. Sei dies im Gewerbe, Tourismus oder Gesundheitsbereich», sagt Ivo Torelli von der Schweizer Berghilfe gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF1. Wichtig sei, dass das Geld der Bergbevölkerung und ihrer wirtschaftlichen Grundlage zukomme.

Im Jahr 2013 erhielt der Kanton Graubünden rund 3,7 Millionen Franken aus der Berghilfe, St. Gallen 3 Millionen und beide Appenzell rund 1,8 Millionen Franken.