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Berufsfischerei am Bodensee 16 Fischerei-Patente weniger

Berufsfischer Reto Leuch fährt im Sommer 2011 mit seinem geringen Egli Fang wieder Richtung Anlegestelle.
Legende: Berufsfischer Reto Leuch fährt im Sommer 2011 mit seinem geringen Egli Fang wieder Richtung Anlegestelle. Keystone
  • Die Patente der Berufsfischer am Bodensee sollen reduziert werden, auf der Schweizer Seite von 40 auf neu 24 Patente. Die Umsetzung auf Schweizer Seite erfolgt per 1. Januar 2018, zwei Jahre früher als vorgegeben.
  • Diese Reduktion erfolgt über die Kantone Thurgau und St. Gallen. Zuständig dafür sind die Ämter für Natur, Jagd und Fischerei.
  • Hintergrund der Massnahme sind die seit Jahren schlechten Fangerträge der Berufsfischer am Bodensee.
  • Beschlossen wurde die Reduzierung durch die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für Bodenseefischerei (IBKF) im Sommer 2015.
  • Die Diskussion darüber, wie viele Patente gerecht sind, habe mehrere Jahre gedauert, sagt Michael Kugler vom St. Galler Amt für Natur, Jagd und Fischerei gegenüber SRF News.
  • Zuletzt wurden die Patente vor über 80 Jahren reguliert. Die Berufsfischer sprechen von einem historischen Entscheid.

Bonus für Schweizer Fischer

Die Kantone St. Gallen und Thurgau reduzieren die Berufsfischerei-Patente bereits auf den 1. Januar 2018, zwei Jahre früher als vorgegeben. Dafür werden die Schweizer Fischer mit einem Bonus belohnt: Während der Übergangsfrist bis 2020 dürfen sie mit fünf statt wie üblich mit vier Netzen auf den Fang.

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