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Legende: Audio Ein zweiter Anlauf für den Ausbau der Beschneiungsanlage in Elm. abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 10.09.2019.
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Beschneiung in Elm Die Sportbahnen planen eine aufblasbare Staumauer

Auch die Sportbahnen Elm im Glarner Sernftal spüren den Klimawandel. Um eine konstante Schneedecke von Ende November bis Anfang April auf ihren Pisten zu gewährleisten, wollen sie die Beschneiung in Zukunft verdoppeln.

Zu grosse Eingriffe in die Natur

In einem ersten Anlauf planten die Sportbahnen unter anderem einen Speichersee beim Steinibach und ein Stahlwehr im Sernf. Dagegen allerdings hat der WWF Einsprache erhoben. Der Vorwurf: Die Eingriffe in die Natur seien zu gross. Andere Skigebiete hätten naturverträglichere Lösungen für die Speicherung des Wassers gefunden.

Aufblasbar und darum «flexibel»

Bei den Sportbahnen ist diese Kritik angekommen. Man sei bereit auf den Speichersee zu verzichten und das fixe Stahlwehr durch eine «flexible» Staumauer zu ersetzen. Konkret ist die Installation einer Kunststoffröhre geplant, die bei Bedarf aufgeblasen und eben als Staumauer genutzt werden kann.

Kosten von 17 Millionen Franken

Direktor Bruno Landolt hofft, dass sich auch die Umweltverbände von dieser Lösung überzeugen lassen. Das neue Baugesuch soll im Oktober publiziert werden.

Sollte es keine Einsprache geben, könnte im April mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Anlage wäre dann in einem Jahr betriebsbereit. Es wird mit Kosten von bis zu 17 Millionen Franken gerechnet.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Köbi Leu  (Köbi Löwe)
    Als ausgewanderter ZH-Glarner ist m.E. die Meinung zwiespältig. Denn; in Elm redet man (richtigerweise) vom Klimawandel und darum wird man Winter Massnahmen treffen müssen. Und im Glarus Nord (Bilten) sagen fast alle „Wir sind für den Klimaschutz“ und sagen dann gleich sofort: Aber nicht bei uns!
    So geschehen mit der Windstromanlage, gebodigt im Frühling 2019. den Wahlen vom 20. Oktober sieht dann vieles anders aus.
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    1. Antwort von Martin Müller  (Sprak)
      Es ist m. M. n. ein grosses Glück für Glarus und die Schweiz, dass diese Windindustrieanlage in der Linth-Ebene gebodigt wurde. Ich bin sehr froh, dass es noch standhafte Politiker gibt, die sich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Windkraftanlagen sind nicht im Interesse eines industrialisierten Landes.
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