Wasserbaugesetz im Thurgau Besserer Hochwasserschutz

Den Gewässern wieder mehr Raum geben, um die Hochwasserschäden einzuschränken: Diese Vorgaben macht der Bund. Das Thurgauer Parlament ist sich einig: Das Wasserbaugesetz muss angepasst werden. Das Wie sorgt für eine rege Debatte.

Rhein (links) und Thur (rechts) aufgenommen im 2000 am Thurspitz.

Bildlegende: Rhein (links) und Thur (rechts) am Thurspitz. Der Bund macht enge Vorgaben bei der Ausscheidung der Gewässerräume. Keystone

  • Hochwasser ist die grösste Naturgefahr, die im Thurgau droht. Gegen den Schutz vor Überschwemmungen wehrt sich darum im Parlament niemand.
  • Ein neues Gesetz regelt die Zuständigkeiten beim Hochwasserschutz - und die Finanzierung.
  • Unterschiedlich sind die Interessen im Detail: Umweltschützer setzen den Schwerpunkt beim Lebensraum für Natur und Tier - Vertreter der Landwirtschaft wollen möglichst viel Kulturland bewahren.
  • Als nächster Schritt müssen die Gemeinden ein Konzept erarbeiten, um den Hochwasserschutz vor Ort anzupassen.

Thur-Renaturierung zwischen Bürglen und Weinfelden