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Ostschweiz Bewährtes Innerrhoder Polit-System

Nach Mauschelei-Vorwürfen an die Innerrhoder Regierung steht der Kanton ungewollt im Rampenlicht. Ausserhalb des Kantons wundert man sich über die Strukturen. Zu Unrecht, findet man in Innerrhoden.

Legende: Video «Verschwiegenes Appenzeller Polit-System» abspielen. Laufzeit 5:26 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 26.04.2013.

Mit 15‘500 Einwohnern ist Appenzell Innerrhoden der kleinste Kanton der Schweiz. Diese Kleinräumigkeit verlange auch besondere Regeln, sagt Thomas Mainberger, Präsident der Arbeitnehmervereinigung und Grossrat. «Es braucht keinen Gang durch 100 Ämter, doch diese Nähe zu Amtsträgern weckt auch Erwartungen.»

Der Landammann hat in Innerrhoden systembedingt viel Macht. Er führt die Landsgemeinde und vertritt alle Dossiers gegen aussen. Darum wähle das Volk auch bewusst einen starken Landammann, sagt alt Landammann Bruno Koster. Das Volk habe ein Sensorium für Leute, welche diesem Amt gewachsen seien.

Carlo Schmid war 29 Jahre lang das Machtzentrum des Kantons. Sein Führungsstil brachte ihm den Übernamen «König Carlo» ein. Mit Journalisten sprach er in den letzten Jahren nicht mehr.

Die Kritikkultur in der Innerrhoder Standeskommission sei nicht sehr ausgeprägt, sagt Roger Fuchs von der «Appenzeller Zeitung». Nun hänge es stark von Landammann Daniel Fässler ab, in welche Richtung sich der Kanton entwickle.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Roman Mazenauer, Appenzell
    Wir brauchen weder Einmischung noch Ratschläge von Aussen für unsere Politik, auch die möchtegerne Politiker die in den letzten Jahren zugewandert sind und unser Land umkremppeln möchten ,gehen gescheiter wieder dorthin wo sie hergekommen sind ,auch die Presse wäre besser drann wenn sie korrekt ermitteln würde ,dann gäbe es nicht solche Schlagzeilen
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    1. Antwort von Adrian Flükiger, Appenzell
      @Mazenauer: Hoppla, gerade für diese Form von Schlagzeilen seid ihr selber verantwortlich. Das ruft nach Transparenz herstellen, ob es euch passt oder nicht!
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