Biorender: Forschungsvertrag mit Bund

Die Biogasproduzentin Biorender holt sich Unterstützung aus dem Bundesamt für Energie: Im Rahmen eines Forschungsauftrags soll die Verarbeitung von Schlachtabfällen zu Biogas verbessert werden.

Schlachtabfälle im Produktionsschacht

Bildlegende: Bei der Verarbeitung von Schlachtabfällen bei Biorender läuft noch nicht alles rund. SRF

Die Biorender AG stellt seit 2011 in einem neuartigen Verfahren Biogas aus tierischen Nebenprodukten, Kadavern und Speiseresten her. Die Entwicklung des Verfahrens stellte sich jedoch als schwieriger heraus als ursprünglich angenommen.

«Den Vertrag mit dem Bundesamt für Energie (BfE) werten wir als Zeichen des Vertrauens», sagt Biorender-Geschäftsführer Hanspeter Haltner. Es zeige, dass man in Bern dieser Technologie Perspektiven zutraue. Ziel des Forschungs-vertrages ist es, Anlage und Produktionsprozesse zu optimieren, wie Haspeter Haltner in der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» ausführt..

Biorender produziert wegen technischer Probleme weniger Biogas als prognostiziert. Bis Ende 2013 verlangt die Firma einen ökologischen Mehrwert (öMW) von 50 Rappen pro Kilowattstunde Gas, ab 2014 sollen es 35 Rappen sein. In den Folgejahren soll der öMW schrittweise weiter gesenkt werden.

An der Biorender AG beteiligt sind die Städte Winterthur, St.Gallen und Wil mit je knapp 25 Prozent. Kleinere Anteile am Aktienkapital von 12,2 Millionen Franken halten Schaffhausen, Flawil SG, Uzwil und Private. Sagt Winterthur in der Abstimmung am 24. November Nein zu weiteren Gassubventionen, würde Biorender in eine ungemütliche Lage kommen.