Biorender sieht Silberstreifen am Horizont

Seit Beginn im Frühjahr 2011 hat die Firma Biorender in Münchwilen mit Problemen zu kämpfen. Das Unternehmen habe jedoch die Biogas-Produktion in den vergangenen Wochen steigern können, sagt Verwaltungsratspräsident Matthias Gfeller.

Schlachtabfälle lagern in einer Metalltonne.

Bildlegende: Biorender produziert aus Schlachtabfällen Energie. Keystone

Die Anlage funktionierte seit Inbetriebnahme nicht richtig. Mit verschiedenen Anpassungen und Abklärungen versuchten Experten, die Biogas-Produktion zu steigern. Das sei nun gelungen, sagt Gfeller gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz».

Wenn sich das in den nächsten Wochen bestätige, wolle man weitere Investitionen auslösen. Die Biorender will die Anlage mit rund 2 Millionen Franken ausbauen, um konkurrenzfähiger zu werden.

Aktionäre der Biorender AG sind vor allem Ostschweizer Städte. Die Biogas-Preise der Biorender liegen derzeit massiv über den Marktpreisen.