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Bluttat von Flums (SG) Das war die Medienkonferenz im Liveticker

  • Beim Beil-Angriff von Flums (SG) hat der Täter am Abend an verschiedenen Orten sieben Personen verletzt. Ein Kleinkind fiel beim Angriff aus einem Kinderwagen.
  • Der 17-jährige Lehrling wohnte seit vier Jahren in der Region und hatte sich zuvor nicht strafbar gemacht.
  • Wegen Gewaltfantasien war in der Vergangenheit jedoch eine Überprüfung des Teenagers angeordnet worden. Auf Zwangsmassnahmen wurde damals verzichtet.
  • Die bisherigen Erkenntnisse zur Bluttat von Flums im Überblick finden Sie hier.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 10:23

    Der Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, Hanspeter Krüsi, beendet nun die Medienkonferenz. Wir schliessen damit auch unseren Liveticker und bedanken uns für Ihr Interesse.

  • 10:22

    Rüegg sagt, dass sich der Täter nicht im Tankstellenshop aufgehalten habe.

  • 10:20

    Es spricht nichts für Mittäter, sagt Rüegg weiter.

  • 10:18

    Der Täter habe nicht auf die Anordnungen der Polizei reagiert, erklärt Rüegg nun auf Nachfrage eines Journalisten. Danach seien mehrere Schüsse abgegeben worden. Er ist verletzt. Wie schwer, sagt Rüegg nicht.

  • 10:16

    Kühne sagt, dass der eingesetzte Taser und die Schusswaffe sichergestellt wurden. Ein allfälliges Fehlverhalten der Polizisten wird überprüft.

  • 10:15

    Stefan Kühne, Leiter der Kriminalpolizei der Kantonspolizei St. Gallen, informiert nun über den Brand am Wohnort des mutmasslichen Täters. Dieser sei von den Anwohnern selbst gelöscht worden. Dies noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Ob ein Zusammenhang mit der Tat besteht, wird geprüft.

  • 10:13

    Es wurde dann eine Abklärung beim schulpsychologischen Dienst des Kantons St. Gallen eingeleitet. Ramseyer erklärt, dass die Eltern und der Jugendliche eng begleitet wurden. Diese zeigten sich kooperativ. Die Tat weist auf eine Persönlichkeitsstörung hin. Es handelt sich dabei um Mutmassungen. Am heutigen Tag soll die Person einvernommen werden. Danach werde er wegen mehrfacher vorsätzlicher Tötung, allenfalls Mord oder Totschlag und Zuwiderhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz angeklagt.

  • 10:12

    Der Beschuldigte ist 17-jährig und im Besitz der lettischen Staatsangehörigkeit, erklärt Stephan Ramseyer, Leitender Jungendanwalt der Staatsanwaltschaft St. Gallen. Der 17-Jährige macht laut Ramseyer eine Handwerkerlehre. Der Beschuldigte ist im Juni 2013 im Rahmen eines Familiennachzuges von Riga (Lettland) nach Flums (SG) übergesiedelt und im Besitz der Aufenthaltsbewilligung B.

    Im Juni 2017 hat es eine erste Meldung an die Kapo SG über die beschuldigte Person gegeben. Es ging um auffälliges Verhalten. Der schulpsychologische Dienst wurde danach aufgeboten. Anfangs September soll der Mann Anspielungen auf Gewalt geäussert habe, meldete die Berufsschule. Die Meldung ging direkt bei der Kriseninterventionsgruppe ein. Eine Gewalteinschätzung wurde vorgenommen. Da keine substantiellen Drohungen ausgesprochen wurden, ging man von keiner Gefahr für Drittpersonen aus. In Absprache mit Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft wurden keine Zwangsmassnahmen angeordnet.

    Legende: Video Stephan Ramseyer informiert über den Täter abspielen. Laufzeit 03:59 Minuten.
    Aus News-Clip vom 23.10.2017.
  • 10:08

    Stephan Ramseyer, Leitender Jugendanwalt des Kantons St. Gallen, informiert nun über den mutmasslichen Täter.

  • 10:06

    Die erste Attacke ist um 20.05 Uhr erfolgt, sagt Rüegg. Der Täter habe zunächst ein Paar mit Kind von hinten mit einem Beil am Postplatz attackiert. Mann und Frau wurden verletzt, das achtmonatige Baby fiel aus dem Kinderwagen. Beherzt eingreifende Passanten wurden verletzt. Mit ihrem Auto floh der mutmassliche Täter. An der Ganischastrasse verursachte er einen Selbstunfall. Er liess das demolierte Auto stehen und bewegte sich zu Fuss weiter.

    An der Agrola-Tankstelle attackierte er weitere Personen, die in ihren Fahrzeugen sassen. Die Angegriffenen flüchteten in den Tankstellenshop. Die Polizei traf ihn dort an, als er einen weiteren Wagen klauen wollte. Er folgte nicht den Anweisungen der Polizei. Per Taser und Schusswaffen wurde er unschädlich gemacht. Das mutmassliche Tatwerkzeug, ein Beil, wurde sicher gestellt. Die Festnahme folgte rund eine Stunde nach der ersten Tat. Verletzt wurden fünf Frauen, zwei Männer und ein Baby, das aus einem Kinderwagen fiel.

    Legende: Video Siggi Rüegg schildert den Tathergang abspielen. Laufzeit 02:21 Minuten.
    Aus News-Clip vom 23.10.2017.
  • 10:04

    Es gibt vier Einsatzorte, erklärt Rüegg: Der Wohnsitz des Täters, den Postplatz, den Unfallort des Wagens an der Ganischastrasse und die Agrola-Tankstelle.

  • 10:01

    Sigi Rüegg, Gesamteinsatzleiter, informiert nun über die Tat und den Stand der Ermittlungen.

  • 9:58

    Was bisher geschah

    Legende: Video Junger Mann nach Attacke festgenommen abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
    Aus SRF News vom 23.10.2017.
  • 9:58

    Herzlich Willkommen zum Liveticker aus St. Gallen. Die Kantonspolizei informiert an einer Medienkonferenz über die Beil-Attacke eines 17-Jährigen. Der Mann hatte gestern in Flums mehrere Menschen mit einem Beil verletzt.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Dani Queren (Queren)
    Warum wird gegen die, die ihn harmols gesprochen haben, nicht eine Strafermittlung eröffnet, hingegen gegen die Polizisten schon. Wo bleibt hier die Logik?
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Auch in Nochrechtsstaaten ist in Friedenszeiten eine automatische Strafuntersuchung beim Gebrauch einer Schusswaffe mit scharfer Kriegs- oder gar verbotener Aufpilzmunition (Damenpistoelchen) durchaus ueblich. In Zeifelsfaellen hat der Staatsanwalt anzuklagen, aber der Richter ha(e)t(te) freizusprechen. Aber leider fuehlen sich zuviele Richter bemuessigt, dem Staatsanwalt statt den Zweifeln zu folgen....
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    2. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Niemand sagt dass gegen die Polizisten eine Strafermittlung eröffnet wurde. Wenn Polizisten bei einem Einsatz die Schusswaffe brauchen und jemanden damit verletzen wird immer der genaue Ablauf überprüft. Das hilft auch die Arbeit weiter zu verbessern. Hat aber nichts mit einem Strafverfahren zu tun.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Wenn man jeden ohnmaechtigen, um seine primitivsten Grundbeduerfnisse und Grundrechte Geprellten, der darauf mit Gewaltfantasien reagiert, einlochen wollte, wuerden kaum genug Leute zur Bewachung und Betreuung uebrig bleiben, welche die Zellentueren geschlossen halten, statt selektiv oeffnen....
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  • Kommentar von wolf gir (lefti)
    Die Gutachter sollten nicht immer vom geringsten, sondern vom höchsten Risiko für die Bevölkerung ausgehen Dann wäre es nucht passiert
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Die Amis haben ein (ausnahmsweise) gutes System, allerdings unmenschlich auch auf Nichtgewalttaeter ausgeufert. Beim ersten Mal gibts eine gut spuerbare Strafe. Der Taeter bekommt aber oft eine zweite Chance. Beim zweiten Streich gibts erst nach Jahrzehnten eine dritte Chance. Und beim dritten Streich wird der Unverbesserliche nur noch mit den Fuessen voran aus dem Zuchthaus getragen. Alle nach oder gar vor der ersten Straftat wegzusperren ist gegen die Abgeschreckten unnoetig und viel zu ruinoe
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