Börsengang soll bis zu 80 Millionen Franken einbringen

Die Glarner Kantonalbank bereitet ihren Börsengang vor. Sie rechnet mit einem Nettoerlös von bis zu 80 Millionen Franken.

Bancomat der Glarner Kantonalbank.

Bildlegende: Mit dem Börsengang sollen bis zu 80 Millionen Franken in die Glarner Kassen fliessen. Keystone

Bis zu 78,5 Millionen Franken: Soviel Geld soll der Börsengang einbringen. Wie die Verantwortlichen der Glarner Kantonalbank am Dienstag mitteilten, werden Aktien für 17 bis 21,50 Franken angeboten. Der definitive Preis wird voraussichtlich kurz vor dem Börsengang bekannt gegeben. Dieser ist am 24. Juni 2014 geplant, nun beginnt die Zeichnungsfrist.

Der Nettoerlös soll zu zwei Dritteln an die Glarner Kantonalbank und zu einem Drittel an den Kanton Glarus fliessen. Die Bank will nach eigenen Angaben so ihre Eigenmittel stärken. Angeboten werden bis zu 3,2 Millionen Namenaktien. Der Kanton Glarus bleibt Hauptaktionär und wird nach dem Börsengang einen Kapital- und Stimmrechtsanteil von rund 70 Prozent halten.

Nach längerer Flaute ist es unlängst wieder zu einigen Börsengängen in der Schweiz gekommen. Vor der Glarner Kantonalbank hat sich im April bereits die Thurgauer Kantonalbank kotieren lassen. Es folgten die Ostschweizer Industriegruppe SFS, das Online-Reisebüro Bravofly Rumbo und die Immobilienfirma HIAG.