Brand in Horn: Feuerwehr erneut im Einsatz

Nach dem Grossbrand auf dem Radunerareal in Horn setzte es für einen Teil der Feuerwehrkräfte eine Nachtschicht ab. 30 Feuerwehrmänner mussten die Brandstelle überwachen und aufflammende Glutnester löschen. Am frühen Morgen mussten gar zusätzliche Feuerwehrleute aufgeboten werden.

Helikopter beim Löschen.

Bildlegende: Bei den Löscharbeiten kamen auch Helikopter zum EInsatz. Keystone

Laut Auskunft der Thurgauer Kantonspolizei waren auch in der Nacht auf Dienstag 30 Feuerwehrmänner auf dem Brandplatz. Ihre Arbeit: Sie mussten verhindern, dass noch verbliebene Glutnester das Feuer neu entfachten.

Am frühen Morgen sei es dann sogar zu einem zusätzlichen Aufgebot von Feuerwehrleuten gekommen, sagt Mediensprecher Matthias Graf. Dies, weil auf dem Areal erneut Feuer ausgebrochen waren. Die Situation sei in der Zwischenzeit aber unter Kontrolle, so Graf.

Der Grossbrand war am Montagmorgen ausgebrochen. Die Feuerwehren aus der Region kämpften rund zwölf Stunden gegen die Feuersbrunst auf dem Radunerareal in Horn, auch drei Helikopter der Armee waren im Einsatz.

Gemäss Andy Theler, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, hat die Koordination der Rettungskräfte rund um das Grossereignis gut funktioniert. Über 200 Personen waren im Einsatz. Auch am Tag nach dem Brand ist die Brandursache nach wie vor unklar.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Grossbrand in Horn

    Aus Tagesschau vom 3.8.2015

    Auf dem Areal der ehemaligen Textil-Fabrik Raduner in Horn, auf der thurgauischen Seite des Bodensees, hat sich ein Grossbrand ereignet. Dieser ist mittlerweile unter Kontrolle, das Areal muss aber weiterhin bewacht werden.