Breite Ideenpalette für bessere Schulen im Thurgau

Das Thurgauer Kantonsparlament ist grundsätzlich einverstanden mit dem Bildungssystem im Kanton. Dies zeigte sich bei der Diskussion rund um den Bildungsbericht. Trotzdem ging eine ganze Reihe von Verbesserungsvorschlägen ein.

Schüler im Klassenzimmer

Bildlegende: Thurgau: Der Unterricht soll noch besser werden Der Thurgauer Grosse Rat will die Qualität des Unterrichts verbessern. Keystone

Mehr Sexualunterricht, mehr Konkurrenz zwischen öffentlichen und Privatschulen, sich wieder mehr am klassischen Familienbild orientieren: Die Palette an Vorschlägen war breit. Zu entscheiden hatte das Parlament nichts, es konnte lediglich seine Meinung zum Bildungsbericht abgeben.

Vielleicht dauerte die Debatte gerade deshalb über 90 Minuten, mit teilweise ganz neuen Ideen: Walter Knöpfli von der SVP forderte beispielsweise, dass in der Schule wieder eine Lektion pro Woche gejasst wird. Damit würden Kopfrechnen, Kommunikation und Brauchtum gefördert, so Knöpfli.

Was mit den Vorschlägen geschieht, ist offen. Bildungsdirektorin Monika Knill nahm diese entgegen und sagte, dass sie im Departement diskutiert würden.