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Corona-Übersicht Ostschweiz Liebe in Zeiten von Corona

Weil sich zu viele Menschen am Grenzzaun Kreuzlingen/Konstanz trafen, wird er nun verdoppelt.

  • Spitaldebatte St. Gallen im September.
  • CSIO abgesagt.
  • Thurgau richtet eine psychiatrische Corona-Hotline ein.
  • Holzsteg von Rapperswil-Jona nach Hurden gesperrt.
  • Tour de Suisse mit Start in Frauenfeld abgesagt.
  • Nur briefliche Stimmabgabe am 19. April im Kanton St. Gallen.
  • Keine Hafensperre am Schweizer Bodenseeufer.
  • St. Galler Schulen sollen ab spätestens Juni wieder öffnen.

Weitere Informationen

Freitag, 3. April: Grenzzaun zwischen Konstanz und Kreuzlingen verdoppelt
Küssen, Hände halten, Kaffe trinken - der Kontakt zwischen den Menschen am neu errichteten Grenzzaun zwischen Kreuzlingen und Konstanz sei zu nahe, beschieden die Behörden. Um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu verhindern, wurde am Freitag auf Kreuzlinger Seite im Abstand von zwei Metern ein zweiter Zaun aufgestellt.

Freitag, 3. April: Thurgau verspricht Millionenhilfe
Kredite im Umfang von 100 Millionen Franken sind für Unternehmen, Kleingewerbe, Selbständigerwerbende und Start-ups vorgesehen, deren Einbussen durch das Bundesprogramm nicht oder nicht ausreichend abgedeckt werden, wie der Kanton Thurgau am Freitag mitteilte.
Der Kanton beteiligt sich mit einer Kreditgarantie von 85 Prozent, wofür er 20 Millionen Franken in einem «Spezialfonds Covid-Härtefälle» bereitstellt. Für Massnahmen im Kultur- und Sportbereich wird ein zusätzlicher Betrag von fünf Millionen Franken aus dem Lotteriefonds bereitgestellt.

Freitag 3. April: CSIO abgesagt
Das Springreritturnier CSIO in St. Gallen wird abgesagt. Das Tournier war vom 21. bis zum 24. Mai geplant. Man habe eine Verschiebung in den Herbst geplant, schreibt das OK auf der Website des CSIO. Weil aber auch nach der Corona-Krise vieles unsicher bleibe, werde die 24. Ausgabe abgesagt. Das nächste CSIO ist voraussichtlich Anfang Juni 2021.

Freitag, 3. April: Spitaldebatte im September
Die lange erwartete Debatte im St. Galler Kantonsrat über die neue Strategie für die St. Galler Spitäler soll im September stattfinden. Dies hat das Präsidium des Kantonsrats bestimmt.
Die vorberatende Kommission soll ihre Arbeit nach der Junisession aufnehmen, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte.

Freitag, 3. April: Corona-Hotline zu psychischen Problemen
Die psychiatrischen Dienste des Kantons Thurgau bieten neu eine spezielle Corona-Hotline an. Menschen mit Sorgen, Ängsten oder sonstigen psychischen Belastungen können sich dort melden. Auch Personen, die beispielsweise im Gesundheitswesen arbeiten und unter hohem Druck stehen, können sich melden.

Freitag, 3. April: St. Galler Unterstützungsprogramm für KMU startet nächste Woche
Mit einem Unterstützungsprogramm von 45 Millionen Franken für KMU-Betriebe will die St. Galler Regierung die Liquidität der Unternehmen zur Überbrückung der Corona-Krise sicherstellen. Über ein Dutzend Banken beteiligen sich am Programm.

Somit könnten die Betreiber von KMU im Laufe der nächsten Woche ihre Anträge einreichen, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei vom Freitag. Der Grossteil der 45 Millionen sind für Liquiditätshilfen bei Härtefällen in KMU vorgesehen.

Freitag, 3. April: St. Gallen verstärkt die Polizeipräsenz
Die St. Galler Kantonspolizei verstärkt zum Ferienbeginn am Wochenende ihre Präsenz, um die Einhaltung der Regeln wegen der Corona-Krise zu überwachen. Zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen musste die Polizei 40 Mal einschreiten.

Am Wochenende rechnet die Polizei erneut mit vielen Menschen, die es bei sonnigem Wetter und frühlingshaften Temperaturen ins Freie ziehen wird. Bekannte und beliebte Plätze seien zu meiden. Die Abstandregeln müssten auch an den Seepromenaden eingehalten werden.

Freitag, 3. April: Holzsteg Rapperswil-Hurden gesperrt
Der Holzsteg von Rapperswil-Jona nach Hurden wird gesperrt. Wie die Gemeinden Rapperswil-Jona und Freienbach mitteilen, können die Mindestabstände, die der Bund verordnet hat, auf dem schmalen Steg nicht umgesetzt werden. Deshalb sei man gezwungen, den Steg zu sperren. Dies erfolgt am Freitagabend um 18:00 von beiden Seiten her. Ebenfalls bereits gesperrt sind in Rapperswil-Jona Teile der für Fussgänger beliebten Hafenanlage.

Steg von Rapperswil-Jona nach Hurden wird gesperrt

Freitag, 3. April: Kein Tour de Suisse-Start in Frauenfeld
Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wird die Tour de Suisse abgesagt. Das ist auch besonders bitter für Frauenfeld. Dort hätte die erste Etappe, ein Zeitfahren, ausgetragen werden sollen.

Donnerstag, 2. April: Der Mensch im System
Mit der Mobilmachung stehen die Soldaten des Spitalbataillons 75 voraussichtlich bis im Juni im Einsatz. Bis nach Ostern dürfen sie nicht nach Hause. Zusätzlich werden sie täglich mit Krankheit und Tod konfrontiert. Der Armee-Seelsorger Stefan Staub unterstützt die Soldaten in dieser Zeit.

Donnerstag, 2. April: Brieflich stimmen am 2. Wahlgang SG
Am zweiten Wahlgang der St. Galler Regierungswahlen vom 19. April wird nur brieflich gestimmt. Dies hat die St. Galler Regierung bestimmt, um die Mitglieder der Stimmbüros vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.
Wer nicht selber zum Briefkasten gehen kann oder will, solle sich an die regionalen Unterstützungsdienste wenden, schrieb die St. Galler Staatskanzlei.

Die Gemeinden und die politischen Parteien werden gebeten, keine Stimmcouverts einzusammeln. Dies könnte nämlich als verbotenes, planmässiges Sammeln von Wahl- oder Stimmzetteln eingestuft werden.

Donnerstag, 2. April: 600 Freiwillige für Ausserrhoden
Davon seien 140 Personen bereits ausgebildet worden, wie die Ausserrhoder Regierung mitteilt. Ein grosser Teil verfüge bereits über medizinische Bildung, die nur noch aufgefrischt werden müsse. Diese Kurse werden bei der privaten Hirslandenklinik in Heiden abgehalten. Ausserrhoden habe früh vorgespurt und die Privatspitäler ins Boot holen können. Die Vorbereitungen seien nun abgeschlossen.

Donnerstag, 2. April: Tausende Gesuche für Kurzarbeit
Im Kanton St. Gallen sind beim Amt für Wirtschaft und Arbeit bereits rund 7200 Voranmeldungen von Betrieben für Kurzarbeit eingetroffen. Das Amt unternehme in der aktuellen Situation alles, um betroffene Betriebe und Angestellte zu unterstützen, teilte die St. Galler Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Mittwoch, 1. April: Auffahrtslauf steht auf der Kippe
Einer der grössten Breitensportanlässe der Ostschweiz wird wahrscheinlich verschoben: Der Auffahrtslauf in St. Gallen mit rund 8000 Läuferinnen und Läufer und zehntausenden Zuschauern. Dieser sollte eigentlich am 21. Mai stattfinden. Weil die Organisatoren jedoch davon ausgehen, dass der Bundesrat die Massnahmen verlängert, versuchen sie den Lauf in den Herbst zu verschieben. Das Gesuch ist bei der Stadt St. Gallen hängig.

Mittwoch, 1. April: Keine Hafensperre am Bodensee

In den Kantonen Thurgau und St. Gallen ist es trotz Corona-Krise aktuell erlaubt, mit dem Boot oder dem Schiff auf den Bodensee hinauszufahren.

Wenn die Leute das Gefühl haben auf dem Wasser darf man, was auf dem Land nicht geht, dann muss auch hier ein Verbot ausgesprochen werden.
Autor: Kurt ReichLeiter Schifffahrtsamt St. Gallen

Eine flächendeckende Hafensperre, wie sie seit Dienstag am österreichischen Bodenseeufer und schon seit einigen Tagen am deutschen Ufer gilt, gibt es in beiden Kantonen nicht.

Mittwoch, 1. April: Soldaten unterstützen den Kanton Glarus
23 Soldaten der Schweizer Armee sind im ehemaligen Schulhaus in Mühlehorn einquartiert und helfen als Sanitätssoldaten im Kantonsspital im Pflegebereich aus oder unterstützen die Hotline des Kantons, das «Sorgentelefon». Andere werden für Krankentransporte eingesetzt. Der Kanton hatte um die Hilfe ersucht.

Mittwoch, 1. April: Ausserrhoden streicht den Ausgleichszins
Für noch nicht bezahlte Einkommens- und Vermögenssteuern, aber auch für Gewinn- und Kapitalsteuern,werden in Appenzell Ausserrhoden die Ausgleichszinsen auf Null reduziert. Mit dieser Massnahme könne die Bezahlung der provisorischen Steuern ohne zusätzliche Zinsbelastung aufgeschoben und die Wirtschaft unterstützt werden, teilt die Kantonskanzlei mit. Die Zinssenkung gilt ab dem 1. Juli 2020.

Dienstag, 31. März: St. Galler Schulen sollen ab Juni wieder öffnen
Die St. Galler Regierung will, dass spätestens ab Juni wieder normaler Schulunterricht stattfindet. Die Schulen betreiben seit zwei Wochen Fernunterricht.

Der Entscheid des Bundesrates, alle Schulen zu schliessen, hat herausgefordert, die St. Galler Schulen aber nicht ins Chaos gestürzt.
Autor: Stefan KöllikerChef des St. Galler Bildungsdepartements

Für Kanti- und Berufsschüler der obersten Jahrgänge müsse alles getan werden, dass sie trotz Corona-Krise diesen Sommer mit anerkannten Diplomen abschliessen können. Gemäss Kölliker würden die Modalitäten zurzeit auf nationaler Ebene verhandelt.

Dienstag, 31. März: Glarus stellt 12,5 Millionen Franken zur Verfügung
Der Kanton Glarus äufnet einen Fonds mit 2,5 Millionen Franken für Firmen und Selbständige, die trotz Corona-Hilfen des Bundes in Bedrängnis kommen. Zudem stellt der Kanton Glarus 10 Millionen Franken zur Verfügung für verbürgte Kredite, ergänzend zu jenen des Bundes.

Dienstag, 31. März: Circus Knie verschiebt weitere Tourneedaten
Der Circus Knie rechnet damit, dass die Tournee auf rund fünf Monate beschränkt werden muss. Weitere Gastspieltermine in der Ostschweiz müssen verschoben werden, und es braucht eine neue Planung. Der gesamte Vorverkauf pausiert.

Regionaljournal Ostschweiz, laufende Berichterstattung; wies;kelk; sda

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