Den Ostschweizer Bauern steht die Gülle bis zum Hals

Wegen dem langen und harten Winter konnten die Ostschweizer Bauern ihre Gülle seit Oktober nicht mehr auf ihren Wiesen austragen. Die Folge: Die Jauchegruben sind übervoll.

Ein Landwirt pumpt Jauche in sein Güllenfass.

Bildlegende: Die Jauchegruben sind voll. Das wird für die Ostschweizer Bauern zum Problem. Keystone

Die Behörden könnten bald gezwungen sein, Ausnahmebewilligungen zu erteilen. Auf vielen Höfen werden in der Zwischenzeit verschiedene Behälter und stillgelegte Gruben zur Lagerung der Gülle benutzt.

Das reiche aber nicht mehr lange, heisst es beim St. Galler Bauernverband. Selbst wenn die Bauern jetzt sehr haushälterisch mit dem Wasser umgehen, müsse in Einzelfällen bald eine Sonderbewilligung für das Ausbringen der Jauche erteilt werden. Normalerweise ist das auf gefrorenen Böden verboten.