Der Thurgau will mehr für Fussgänger und Velofahrer tun

Der Kanton Thurgau will den Langsamverkehr fördern. Er schafft dafür eine Fachstelle. Die Verantwortlichen wollen mit Wanderungen und Radtouren auch Werbung für den Kanton machen.

Zwei Frauen und zwei Velos am Ufer des Bodensees.

Bildlegende: Der Kanton Thurgau will noch mehr für Velofahrende tun. Keystone

Der Kanton Thurgau soll schweizweit und im angrenzenden Ausland «für Wanderungen, Radtouren und Langsamverkehrsanlässe» bekannt gemacht werden, teilt die Thurgauer Staatskanzlei mit. Die Thurgauer Regierung will aber vor allem den Anteil des Langsamverkehrs am Gesamtverkehr erhöhen.

Dafür soll das kantonale Radverkehrsnetz zu einem «lückenlosen und attraktiven Rückgrat für den Alltagsverkehr» ausgebaut werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Konzept für den Langsamverkehr ausgearbeitet worden. Darin finden sich mögliche Massnahmen und Empfehlungen.

Ein zentraler Punkt ist die Schaffung einer Fachstelle Langsamverkehr. Sie soll die Förderung koordinieren und auch als Anlauf- und Auskunftsstelle für Gemeinden zur Verfügung stehen.

Nun startet dazu eine öffentliche Vernehmlassung, die bis zum 9. Dezember dauert.